Premium Aquarien für höchste Ansprüche!
Wenn nur das Beste gut genug ist, sind die Premium Aquarien bei Amazon der optimale Einstieg in die Highend-Aquaristik!
Jetzt kaufen
Anzeige

Aquascaping & Designprinzipien: Komplett-Guide 2026

12.03.2026 213 mal gelesen 3 Kommentare
  • Aquascaping kombiniert ästhetische Gestaltung mit der Schaffung eines ausgewogenen Ökosystems im Aquarium.
  • Wichtige Designprinzipien sind der Einsatz von Kontrasten, der Goldene Schnitt und die Schichtung von Pflanzen und Steinen.
  • Die Wahl der richtigen Pflanzen und Fische spielt eine entscheidende Rolle für das harmonische Gesamtbild und die Gesundheit des Aquariums.
Aquascaping verbindet Aquaristik mit Landschaftsgestaltung zu einer eigenständigen Kunstform, deren Wurzeln bis zu Takashi Amanos wegweisenden Nature-Aquarium-Konzepten der 1980er Jahre zurückreichen. Wer ein überzeugendes Unterwasserbild gestalten will, braucht mehr als gesunde Pflanzen und sauberes Wasser – er muss klassische Designprinzipien wie den Goldenen Schnitt, Tiefenwirkung durch Perspektivführung und den bewussten Einsatz von Negativraum beherrschen. Stile wie Iwagumi, Dutch Style oder der Biotop-Ansatz folgen jeweils eigenen ästhetischen Gesetzmäßigkeiten, die sich gegenseitig ausschließen oder gezielt kombinieren lassen. Gleichzeitig unterliegt jedes Layout biologischen Realitäten: Wuchsgeschwindigkeit, Lichtbedarf und Konkurrenzdynamik zwischen Pflanzenarten entscheiden darüber, ob ein Entwurf nach drei Monaten noch der ursprünglichen Vision entspricht oder ins Chaos abgleitet. Wer beide Dimensionen – Gestaltung und Biologie – konsequent zusammendenkt, schafft Aquascapes, die nicht nur beim Einrichten beeindrucken, sondern dauerhaft funktionieren.

Die Grundprinzipien des Aquascaping: Goldener Schnitt, Tiefenwirkung und Fokalpunkte

Wer ein Aquascape gestaltet, das wirklich funktioniert, denkt nicht in Pflanzen und Steinen – er denkt in Proportionen, Linien und visuellen Spannungsfeldern. Die drei tragenden Säulen erfolgreicher Unterwasserlandschaften sind der Goldene Schnitt, eine glaubwürdige Tiefenwirkung und klar definierte Fokalpunkte. Wer diese Prinzipien versteht und konsequent anwendet, erzielt Ergebnisse, die weit über das Dekorative hinausgehen.

Werbung

Der Goldene Schnitt im Aquarium: Die 60/40-Regel in der Praxis

Der Goldene Schnitt – mathematisch ausgedrückt als Verhältnis 1:1,618 – lässt sich im Aquascaping auf eine praktisch umsetzbare Faustregel herunterbrechen: die 60/40-Verteilung. In einem 120-cm-Becken bedeutet das konkret, den visuellen Schwerpunkt nicht in die Mitte zu setzen, sondern bei etwa 72–75 cm von einer Seite. Genau an diesem Punkt positioniert man den Hauptfels, den zentralen Baumstamm oder die dichteste Pflanzenmasse. Die verbleibenden 40 Prozent der Fläche bleiben bewusst ruhiger, oft flacher bepflanzt oder als offener Sandboden gestaltet. Diese Asymmetrie erzeugt eine natürliche Spannung, die das Auge in Bewegung hält – symmetrische Layouts wirken dagegen schnell statisch und ermüdend, besonders bei längerer Betrachtung.

Premium Aquarien für höchste Ansprüche!
Wenn nur das Beste gut genug ist, sind die Premium Aquarien bei Amazon der optimale Einstieg in die Highend-Aquaristik!
Jetzt kaufen
Anzeige

Wer sich an bewährten Layouts aus der Praxis orientieren möchte, erkennt dieses Prinzip in fast jedem preisgekrönten IAPLC-Wettbewerbsbeitrag: Der Hauptstein oder die Hauptstruktur sitzt selten mittig. Selbst bei Nature Aquarium-Layouts von Takashi Amano folgen die Kompositionen konsequent dieser Proportion, auch wenn sie organisch und zufällig wirken.

Tiefenwirkung erzeugen: Perspektive als Designwerkzeug

Ein flaches Aquascape wirkt wie ein Bühnenbild – überzeugend nur von vorne, ohne räumliche Substanz. Echte Tiefenwirkung entsteht durch das gezielte Zusammenspiel mehrerer Techniken. Substrataufschüttungen von vorne (2–3 cm) nach hinten (8–12 cm) schaffen eine natürliche Bodenperspektive. Vordergrundpflanzen wie Hemianthus callitrichoides oder Eleocharis acicularis wirken als Maßstabsgeber – sie signalisieren dem Betrachter unbewusst: Hier beginnt die Ferne.

Zusätzlich verstärkt man die Perspektive durch Größenstaffelung: Steine oder Holzelemente im Vordergrund deutlich größer wählen als jene im Hintergrund. Der Größenunterschied muss spürbar sein – Vordergrundelemente ruhig 30–40 Prozent größer als Hintergrundelemente kalkulieren. Auch die Pflanzenwahl folgt dieser Logik: Großblättrige Arten wie Anubias barteri gehören nach vorne, feingliedrige Strukturen wie Rotala rotundifolia in den Hintergrund. Für Becken mit ungewöhnlichen Proportionen lohnt es sich außerdem, das Layout eines quadratischen Formats gezielt zu planen, da hier die Tiefenwirkung ohne klassische Horizontalkomposition besonders herausfordernd ist.

Der Fokalpunkt schließt das System: Er ist jener eine Punkt im Layout, zu dem alle Linien führen – Substratlinien, Steinreihen, Pflanzenkanten. Wer vor der Einrichtung sein Design zunächst skizziert und auf Papier durcharbeitet, erkennt frühzeitig, ob dieser Punkt wirklich existiert oder ob das Layout auseinanderfällt. Ein klarer Fokalpunkt macht den Unterschied zwischen einem zufällig zusammengestellten Becken und einer durchdachten Komposition, die auch nach Jahren noch funktioniert.

  • 60/40-Regel: Hauptelement bei ca. 60 % der Beckenlänge platzieren
  • Substratneigung: Mindestens 8–10 cm Höhenunterschied zwischen vorne und hinten
  • Größenstaffelung: Vordergrundelemente 30–40 % größer als Hintergrundelemente
  • Ein Fokalpunkt: Alle Linien im Layout auf diesen einen Punkt ausrichten

Hardscape-Design: Stein- und Wurzelstrukturen als architektonisches Grundgerüst

Das Hardscape bildet das Skelett jedes Aquascapes – es legt Tiefe, Bewegung und die visuelle Hauptachse fest, bevor auch nur ein Pflanzenstängel ins Wasser getaucht wird. Professionelle Aquascaper verbringen oft 60–70% ihrer Planungszeit allein mit der Platzierung von Steinen und Wurzeln, weil Fehler hier später kaum zu korrigieren sind. Das Fundament sitzt entweder, oder es sitzt nicht.

Materialwahl: Wenn Geologie auf Ästhetik trifft

Die Wahl des Steinmaterials ist keine rein optische Entscheidung – sie beeinflusst direkt den pH-Wert und die Wasserhärte. Kalkhaltige Gesteine wie Travertin oder Drachenstein erhöhen die KH messbar und sind für Weichwasspflanzen wie Eleocharis oder Utricularia problematisch. Silikatgesteine wie Seiryu Stone (trotz seines täuschend kalkhaltigen Aussehens) oder echter Lavastein verhalten sich dagegen chemisch neutral. Wer sich über die geochemischen Eigenschaften verschiedener Gesteinsarten im Klaren ist, vermeidet böse Überraschungen beim Wasserwechsel. Der einfache Test: Tropfen Essig auf den Stein – sprudelt er, enthält er Karbonat.

Bei Wurzelstrukturen dominieren im Hobby Mopani-Wurzel, Spiderwood und Malaysische Sumpfwurzel. Spiderwood verzweigt sich fein und organisch, eignet sich hervorragend für Iwagumi-nahe Layouts mit geschwungenen Linien. Mopani hingegen besitzt eine schwere, dichte Optik und sinkt nach 2–3 Wochen Wässern zuverlässig ab – ohne Beschwerung. Wichtig: Frische Wurzeln geben Huminsäuren ab und färben das Wasser braun-gelblich. Das ist biologisch unbedenklich, kosmetisch aber nur für Blackwater-Biotope erwünscht.

Kompositionsprinzipien: Masse, Richtung und Goldener Schnitt

Die Platzierung folgt denselben Regeln wie in der Landschaftsarchitektur. Der Hauptstein (oder die Hauptwurzel) steht nie mittig – das Verhältnis 60:40 oder klassisch nach dem Goldenen Schnitt bei etwa 62% der Beckenbreite erzeugt sofortige visuelle Spannung. Alle weiteren Elemente ordnen sich diesem Anker unter: kleinere Steine flankieren den Hauptstein in abnehmender Größe, wobei alle Gesteine idealerweise aus demselben geologischen "Vokabular" stammen. Stilbrüche zwischen runden Flusskieseln und kantigem Schiefer wirken unruhig und unnatürlich.

Besonders bei größeren Becken – etwa bei der Gestaltung quadratischer Aquarien ab 100×100 cm – bietet sich eine asymmetrische Dreieckskompositon an: Hauptstein hoch, zwei Begleitsteine mittel und niedrig, die zusammen ein gedachtes Dreieck bilden. Diese Methode, im japanischen Aquascaping als Sansui-Prinzip bekannt, verleiht dem Layout Struktur ohne Steifheit. Tiefe entsteht zusätzlich durch das gezielte Eingraben von Steinen – mindestens 20–30% der Steinhöhe sollten im Substrat verschwinden, damit sie verwurzelt wirken statt aufgesetzt.

Hohlräume und Zwischenräume im Hardscape sind keine Lücken – sie sind negative Räume mit gestalterischer Funktion. Höhlen und Nischen entstehen durch das gezielte Überlappen und Anlehnen von Steinen und dienen gleichzeitig als natürliche Rückzugsorte für territorialbewusste oder scheue Fischarten. Otocinclus, Corydoras oder kleine Cichliden nutzen diese Strukturen intensiv, was das biologische Gleichgewicht im Becken stabilisiert. Funktion und Ästhetik schließen sich im guten Hardscape-Design nie aus – sie bedingen einander.

Vor- und Nachteile von Aquascaping und seinen Designprinzipien

Aspekt Vorteile Nachteile
Ästhetik Schafft beeindruckende, visuell ansprechende Unterwasserlandschaften. Erfordert ein gewisses Maß an Kreativität und Erfahrung.
Biologische Aspekte Fördert das Verständnis von Pflanzenwachstum und Ökologie. Biologisches Gleichgewicht kann schwierig zu halten sein.
Gestaltung Ermöglicht die Anwendung klassischer Designprinzipien wie den Goldenen Schnitt. Kann komplex und zeitaufwendig in der Planung sein.
Materialwahl Vielfältige Möglichkeiten bei der Auswahl von Hardscape und Pflanzen. Die falsche Materialwahl kann Wasserwerte negativ beeinflussen.
Stilrichtungen Ermöglicht verschiedenste Stilrichtungen und persönliche Ausdrucksformen. Unterschiedliche Stile erfordern unterschiedliche Pflegeansätze.

Stilrichtungen im Aquascaping: Nature Style, Iwagumi und japanisch inspirierte Layouts

Wer ernsthaft mit Aquascaping beginnt, steht früh vor einer grundlegenden Entscheidung: Welcher Stil soll das Becken prägen? Die drei dominierenden Richtungen – Nature Style, Iwagumi und der breitere Komplex japanisch inspirierter Layouts – unterscheiden sich nicht nur ästhetisch, sondern verlangen völlig unterschiedliche Herangehensweisen an Substrat, Pflanzenwahl und Pflege. Ein Verständnis dieser Unterschiede ist die Voraussetzung dafür, bewusste gestalterische Entscheidungen zu treffen statt zufällige.

Nature Style: Die wilde Ordnung nach Takashi Amano

Der Nature Aquarium Style, maßgeblich geprägt durch den japanischen Fotografen und Aquascaper Takashi Amano in den 1980er Jahren, orientiert sich an natürlichen Landschaften – Regenwäldern, Berghängen, Flusstälern. Das Prinzip ist keine realistische Kopie der Natur, sondern eine verdichtete Interpretation: Eine Gruppe Steine repräsentiert ein Gebirge, ein Büschel Eleocharis parvula eine Wiese. Amano setzte als erster systematisch CO₂-Düngung ein und etablierte damit den Standard, der heute in professionellen Setups 20–30 mg/l CO₂ im Wasser anstrebt. Typisch für diesen Stil sind gemischte Bepflanzungen mit klaren Vordergrund-, Mittelgrund- und Hintergrundebenen sowie organisch geschwungene Linien statt geometrischer Symmetrie. Wer tiefer in die Kunst der reinen Pflanzenbecken einsteigen will, findet dort die kompositorischen Grundlagen des Nature Style in ihrer reinsten Form.

Ein typisches Nature-Style-Becken kombiniert Hartwasserpflanzen wie Anubias barteri mit anspruchsvollen Arten wie Hemianthus callitrichoides 'Cuba' im Vordergrund. Die Faustregel für die Substratschicht lautet mindestens 7–8 cm im Vordergrund, um Wurzelraum und den typischen Geländeverlauf zu ermöglichen.

Iwagumi: Minimalismus als Maximalanforderung

Das Iwagumi-Layout – der Name leitet sich vom japanischen Wort für Steingarten ab – reduziert das Aquascape auf das absolut Wesentliche: Steine und Bodendecker. Diese Schlichtheit ist technisch anspruchsvoller als jeder andere Stil, weil es keine optischen Ablenkungen gibt. Jeder Stein sitzt entweder perfekt oder gar nicht. Das klassische Iwagumi folgt einer strengen Hierarchie aus Oyaishi (Hauptstein), Fukuishi (Sekundärsteine) und Soeishi (Begleitsteine), wobei der Oyaishi idealerweise 60–70 % der Gesamthöhe des Steinarrangements ausmacht. Die Steine werden stets in ungerade Anzahl gesetzt – drei, fünf oder sieben – und im Winkel von 5–15 Grad geneigt, niemals senkrecht.

Als Bodendecker dominieren Hemianthus callitrichoides oder Glossostigma elatinoides, beide verlangen intensives Licht (mindestens 0,5 Watt pro Liter bei T5-Leuchtstoffröhren oder äquivalente LED-Stärke) und stabiles CO₂. Die häufigste Anfängerfehlerquelle: Algenprobleme in der ersten Einlaufphase durch Nährstoffüberschuss ohne ausreichende Pflanzenbiomasse.

Für alle, die japanische Gestaltungsprinzipien umfassend verstehen wollen, bietet ein detaillierter Blick auf den Japan Style im Aquarium den besten Einstieg in Konzepte wie Ma (die gestaltete Leere) und Wabi-Sabi (die Ästhetik des Unvollkommenen). Diese Prinzipien erklären, warum im Iwagumi bewusst Freiflächen erhalten bleiben und warum ein leicht asymmetrisches Arrangement einem perfekt symmetrischen überlegen ist.

Beide Stile verbindet die konsequente Anwendung des Goldenen Schnitts – der Hauptfokuspunkt liegt nie in der Mitte, sondern bei etwa einem Drittel der Beckenlänge. Für kreative Dekorationsansätze jenseits der Klassiker lässt sich dieses Prinzip auch auf moderne Mischlayouts übertragen, die Nature Style mit Hardscape-Elementen aus anderen Kulturen kombinieren.


FAQ zu Aquascaping und Gestaltungstechniken

Was ist Aquascaping?

Aquascaping ist die Kunst und Technik, Unterwasserlandschaften in Aquarien zu gestalten, wobei Pflanzen, Steine und Holz verwendet werden, um ästhetisch ansprechende Kompositionen zu schaffen.

Welche Designprinzipien sind wichtig im Aquascaping?

Wichtige Designprinzipien im Aquascaping sind der Goldene Schnitt, die Tiefenwirkung durch Perspektivführung und der bewusste Einsatz von Fokalpunkten.

Wie wähle ich die richtigen Pflanzen für mein Aquascape aus?

Die Auswahl der Pflanzen hängt von den Lichtverhältnissen, der Wuchsgeschwindigkeit und den spezifischen Bedingungen im Aquarium ab. Man sollte Pflanzenkombinationen wählen, die gut miteinander harmonieren und verschiedene Höhen und Texturen bieten.

Was ist der Goldene Schnitt und wie wende ich ihn an?

Der Goldene Schnitt ist ein Verhältnis von 1:1,618, das im Aquascaping als 60/40-Regel umgesetzt wird. Der visuelle Schwerpunkt sollte nicht in der Mitte, sondern etwa zwei Drittel von einer Seite platziert werden, um Spannung und Dynamik zu erzeugen.

Wie wichtig ist das Hardscape im Aquascaping?

Das Hardscape, bestehend aus Steinen und Wurzeln, ist entscheidend für die Struktur und die visuelle Wirkung eines Aquascapes. Es legt die Basis für die Gestaltung und beeinflusst die Anordnung der Pflanzen sowie die Gesamtästhetik.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
Wow, was für ein spannender Artikel! Ich fand's echt interessant, wie tief du auf die verschiedenen Designprinzipien eingehst. Gerade der Goldene Schnitt hat mich schwer beeindruckt. Mir war zwar schon klar, dass man mit einer asymmetrischen Gestaltung oft mehr erreicht, aber die genaue Erklärung der 60/40-Regel hat mir echt die Augen geöffnet. Ich hab bei meinem letzten Aquascape auch versucht, das umzusetzen, aber irgendwie ist es mir nicht gelungen, den visuellen Schwerpunkt richtig zu setzen.

Ich muss gestehen, dass ich beim Pflanzen immer ein bisschen überfordert bin, weil da ja auch viele Unterschiede in den Wachstumsbedingungen gibt. Deine Anmerkungen zu den Vordergrund- und Hintergrundpflanzen? Musste ich erstmal googeln! ? Besonders die Größenstaffelung fand ich wichtig, denn oft wird das übersehen – ich hab das ein paar Mal falsch gemacht und die Pflanzen waren einfach zu klein für den Hintergrund, das sieht dann echt komisch aus.

Aber auch das Thema Hardscape ist echt spannend. Ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden ich schon mit der Anordnung von Steinen verbracht habe, nur um dann festzustellen, dass alles etwas „statisch“ wirkt. Die Verbindung von Funktion und Ästhetik hast du perfekt getroffen. Das mit den Rückzugsorten für Fische beschäftige ich mich auch immer weniger, wenn ich mein Becken neu gestalte, aber da könnte ich echt noch Sensibilität entwickeln – die Tiere fühlen sich in einer schön gestalteten Umgebung viel wohler.

Das mit den Materialien hatte ich auch schon mal gehört, aber du hast das toll erklärt. Man denkt oft nur an die Optik, ohne die chemischen Eigenschaften zu berücksichtigen. Ich hab mal einen tollen Stein gekauft, der dann mein pH-Wert ziemlich verändert hat, das war nicht so schlau… ?

Insgesamt fand ich deinen Überblick richtig gelungen! Ich sollte vielleicht auch mal eine Skizze anfertigen und das Layout vorher planen, bevor ich meine Pflanzen kaufe! Danke für die Tipps, jetzt muss ich mich nur noch trauen, meinen neuen Entwurf anzugehen!
Hey, das ist ein richtig cooler Artikel! Ich finde die ganzen Designprinzipien total spannend, aber es ist echt viel zu beachten. Besonders der Goldene Schnitt und die 60/40-Regel hab ich vorher nie so wirklich verstanden. Ich dachte immer, der Hauptstein muss mitten in der Mitte sein, das macht einfach Sinn, oder? Aber das mit den Fokalpunkten klingt ja auch ganz interessant, ich hab das mal bei meinem letzten Becken ausprobiert, aber irgendwie sieht's immer noch wie ein Chaos aus.

Und das Thema mit dem Hardscape ist auch nicht zu unterschätzen. Ich hab letztens versucht, Steine so zu platzieren, dass sie schön aussehen, aber am Ende hab ich irgendwie immer nur ein großes Durcheinander. Das mit den Größenstaffelungen hab ich glaub ich gar nicht so beachtet… Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren und die Vordergrundsteine wirklich größer nehmen. Hört sich nach nem Plan an!

Aber mal ganz ehrlich, wie viele von euch haben schon die falschen Steine gekauft und danach erst gemerkt, dass die den pH-Wert hochdrücken? Mir ist das auch mal passiert – mega frustrierend! Ich hab jetzt viel mehr rausgefunden, was passt. Obwohl ich mich immer noch mit Pflanzen vertue. Ich neige zu Überpflanzung – mein Becken sieht dann eher aus wie ein Dschungel als ein schön geplantes Aquascape.

Ich fand auch den Punkt zu den Rückzugsorten für die Fische super wichtig – ich hab das in meinem Becken bisher echt nicht ernst genommen. Ich glaub, die fühlen sich manchmal so allein in meinen sterilem Layout! Vielleicht sollte ich mal ein wenig kreativer werden und mehr Verstecke einbauen, aber ich hab echt Bammel, dass es nicht klappt. Tja, Aquascaping ist sicher nicht für schwache Nerven! ?

Ich bin gespannt auf weitere richtig gute Tipps, um mein Aquascaping endlich ins nächste Level zu bringen!!
Ich kann total nachvollziehen, was du mit der Pflanzenwahl meinst! Ich hatte auch mal das Problem, dass die Pflanzen im Hintergrund viel zu klein waren und alles einfach blass aussah. Und das mit dem Hardscape – ich hab auch Stunden mit der Anordnung von Steinen verbracht, aber manchmal ist weniger mehr. Auf jeden Fall: Die Planung auf Papier klingt wirklich nach einer guten Idee, vielleicht probiere ich das auch mal aus!

Zusammenfassung des Artikels

Aquascaping & Designprinzipien verstehen und nutzen. Umfassender Guide mit Experten-Tipps und Praxis-Wissen.

Premium Aquarien für höchste Ansprüche!
Wenn nur das Beste gut genug ist, sind die Premium Aquarien bei Amazon der optimale Einstieg in die Highend-Aquaristik!
Jetzt kaufen
Anzeige

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Verstehe den Goldenen Schnitt: Nutze die 60/40-Regel bei der Platzierung von Hauptelementen, um visuelle Spannung zu erzeugen.
  2. Schaffe Tiefenwirkung: Setze auf Substrataufschüttungen und Größenstaffelung der Pflanzen, um ein räumliches Gefühl zu vermitteln.
  3. Definiere klare Fokalpunkte: Richte alle Linien und Elemente in deinem Layout auf einen zentralen Punkt aus, um die Komposition zu stärken.
  4. Achte auf die Materialwahl: Berücksichtige die geochemischen Eigenschaften der verwendeten Steine, um unerwünschte Veränderungen der Wasserwerte zu vermeiden.
  5. Experimentiere mit verschiedenen Stilrichtungen: Lerne die Unterschiede zwischen Nature Style, Iwagumi und anderen Ansätzen kennen, um bewusste Designentscheidungen zu treffen.

Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

Wassertyp Süßwasser
Volumen 57 Liter
Maße (LxBxH) 61 x 31 x 37 cm
Beleuchtung LED-Beleuchtung
Filtertyp Bioflow One
Material Kunststoff
Wassertyp Süßwasser
Volumen 60 L
Maße (LxBxH) 33,5 x 51,5 x 53 cm
Beleuchtung LED 8,5 Watt
Filtertyp Tetra EasyCrystal
Material Aquarienglas
Wassertyp Süßwasser
Volumen 10 Liter
Maße (LxBxH) 26.31 x 26.01 x 26.21 cm
Beleuchtung LED
Filtertyp Internfilter
Material Kunststoff
Wassertyp Süßwasser
Volumen 30 Liter
Maße (LxBxH) 25,91 x 38,1 x 39,12 cm
Beleuchtung LED
Filtertyp Patentiert
Material Acryl
Wassertyp Süßwasser
Volumen 7 Liter
Maße (LxBxH) 23 x 16 x 27.5 cm
Beleuchtung LED
Filtertyp Baumwollfilter
Material Glas
Wassertyp Süßwasser
Volumen 54 Liter
Maße (LxBxH) 60 x 30 x 30 cm
Beleuchtung 10 W LED
Filtertyp Innenfilter
Material Glas
Wassertyp Süßwasser
Volumen 54 Liter
Maße (LxBxH) 60 x 30 x 30 cm
Beleuchtung LED 10 Watt
Filtertyp Filterbox
Material Glas
Wassertyp Süßwasser
Volumen 80 L
Maße (LxBxH) 60 x 44.5 x 30 cm
Beleuchtung 10 W LED
Filtertyp Tetra EasyCrystal
Material Glas
  Dehner Aqua Aquarium Starterset 60 Tetra Explorer Line 60 L Aquarium Komplett-Set ICA KNA10 Nano Aqua Led Crystal Aquariumset biOrb FLOW 30 LED Nobleza Nano-Fischtank-Aquarium Tetra Starter Line 54 L Aquarium Komplett-Set Tetra Starter Line 54 L Aquarium Tetra Starter Line 80 L Aquarium
  Dehner Aqua Aquarium Starterset 60 Tetra Explorer Line 60 L Aquarium Komplett-Set ICA KNA10 Nano Aqua Led Crystal Aquariumset biOrb FLOW 30 LED Nobleza Nano-Fischtank-Aquarium Tetra Starter Line 54 L Aquarium Komplett-Set Tetra Starter Line 54 L Aquarium Tetra Starter Line 80 L Aquarium
Wassertyp Süßwasser Süßwasser Süßwasser Süßwasser Süßwasser Süßwasser Süßwasser Süßwasser
Volumen 57 Liter 60 L 10 Liter 30 Liter 7 Liter 54 Liter 54 Liter 80 L
Maße (LxBxH) 61 x 31 x 37 cm 33,5 x 51,5 x 53 cm 26.31 x 26.01 x 26.21 cm 25,91 x 38,1 x 39,12 cm 23 x 16 x 27.5 cm 60 x 30 x 30 cm 60 x 30 x 30 cm 60 x 44.5 x 30 cm
Beleuchtung LED-Beleuchtung LED 8,5 Watt LED LED LED 10 W LED LED 10 Watt 10 W LED
Filtertyp Bioflow One Tetra EasyCrystal Internfilter Patentiert Baumwollfilter Innenfilter Filterbox Tetra EasyCrystal
Material Kunststoff Aquarienglas Kunststoff Acryl Glas Glas Glas Glas
  » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
Counter